Osteopathie

 

 

Ein komplexes System das mit manuellen Techniken auf die Optimierung von Beweglichkeit und Eigenbewegung der Körperstrukturen hinarbeitet.

Im Bereich der parietalen O. werden im gesamten Bewegungsapparat, bei der viszeralen O. im Bereich der inneren Organe sowie bei der craniosacralen O. im Schädel und den Liquor (Hirnwasser) führenden Strukturen Blockierungen gelöst und so eine optimale Funktion des Gewebes angestrebt.

Im Gegensatz zu anderen manuellen Techniken und Verfahren bezieht die Osteopathie die Behandlung der Körperfaszien (feinste Bindegewebshäute, welche zigtausenfach im Körper Stütz-und Abgrenzungsfunktionen wahrnehmen) wie auch Nervenbahnen in die Behandlung mit ein. Die Impulstechniken sind i.d.R. seltener und feiner dosiert als z.B.bei der Chiropraktik, deren Techniken aber unzweifelhaft mit zu den Grundlagen der parietalen O. gehören.

Durch die Lockerung faszialer Verklebungen sind Muskeln wieder in der Lage, ihren normalen Raum und ihre Dehnungsparameter einzunehmen und geben den, als Schutzmechanismus gedachten Hypertonus auf, sie entkrampfen.

Gleichzeitig verbessert sich die Stoffwechsellage in der betroffenen Region, der Blut- und Lymphfluss wird verbessert.

 

Wir sehen die Osteopathie in unserer Praxis als wertvolle Ergänzung. Sie wird mit in eine vielschichtige, an den Patienten angepasste Therapie eingebunden.

Sehr gut kombinierbar erweist sie sich mit der Akupunktur, der Moxibustion sowie weiteren Maßnahmen zur Dynamisierung von physiologischen Vorgängen wie beispielsweise dem Schröpfen, der Neuraltherapie bzw. Homöosiniatrie, der Akupunktmassage und auch  verschiedenen Kneippschen Verfahren

Was aus dem gesamten Werkzeugkasten ausgewählt wird richtet sich nach dem Beschwerdebild und der Reaktion des Patienten auf bestimmte Reize, seiner individuellen Belastbarkeit also.

Wir achten sehr darauf, die persönliche Reizschwelle nicht zu überschreiten!

Nach der Arndt/ Schulz-Regel fördern schwache Reize die Selbstheilung, stärkere Reize schaden mehr und sehr starke Reize können Dauerschäden verursachen.

Eine Tatsache, die ich aus der täglichen Praxis nur bestätigen kann.

Stets macht die Dosis das Gift!

 

Letztendlich entscheidet der Patient auch hier über die Durch- und Weiterführung einer Behandlung. Der Therapeut ist zur Aufklärung und Beratung verpflichtet und wird die Therapie nach den Befindlichkeiten des Patienten ausrichten.